
Spieltags-Fakten
07.09.17
Der Faktencheck zum Heimspiel gegen Leipzig
Heimstarke Rothosen, Kantersiege und ein Nationalspieler in Top-Form - HSV.de präsentiert alle interessanten Fakten zum Bundesliga-Spiel zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig.
#1 Historischer Saisonstart?
Mit dem 1:0-Heimsieg über Augsburg und dem 3:1-Auswärtssieg in Köln ist der Hamburger SV erstmals seit der Saison 2010/11 wieder mit zwei Siegen in eine Bundesliga-Saison gestartet. Drei Siege in den ersten drei Saisonspielen gelangen den Rothosen im Oberhaus übrigens erst einmal: In der Saison 1974/75 gab es zum Start Siege gegen Borussia Mönchengladbach (auswärts mit 3:1), die Kickers Offenbach (heim mit 1:0) und Eintracht Frankfurt (auswärts mit 3:1).
#2 Heimstarke Rothosen vor Jubiläum
Der HSV musste in den letzten 13 Bundesliga-Heimspielen nur eine Niederlage hinnehmen - 1:2 gegen den SV Damrstadt 98 am 30. Spieltag der Vorsaison. Ansonsten gab es neun Siege und drei Unentschieden. Der HSV könnte gegen RB Leipzig zudem den 500. Bundesliga-Heimsieg feiern (dazu 224 Unentschieden und 194 Niederlagen). Diese Marke knackten zuvor nur der FC Bayern München (aktuell 658 Heimsiege) und der SV Werder Bremen (514).
#3 Freitagsspezialisten
Zum zweiten Mal in Folge eröffnet der HSV am Freitagabend den Bundesliga-Spieltag. Die Rothosen haben dabei gute Erfahrungen mit diesem Wochentag, verbuchten in den letzten neun Freitagsspielen sechs Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Gleiches gilt allerdings auch für die Gäste aus Sachsen. So verlor RB Leipzig keines seiner bisherigen vier Bundesliga-Spiele an einem Freitag: Drei Siege und zuletzt ein Unentschieden (2:2 in Augsburg) stehen zu Buche.
#4 Kantersiege
Zweimal duellierten sich der HSV und RB Leipzig bisher in der Bundesliga - zweimal fiel das Endergebnis sehr deutlich aus. So feierte RB Leipzig mit dem 4:0-Erfolg in Hamburg in der Hinrunde 2016/17 den höchsten Bundesliga-Sieg der Club-Geschichte. Dem HSV gelang beim 3:0-Sieg in der Rückrunde in Leipzig wiederum der höchste Sieg in der Saison 2016/17.
#5 Gisdol meets Rangnick
Mit HSV-Trainer Markus Gisdol und RB-Sportdirektor Ralf Rangnick treffen zwei alte Bekannte aufeinander. Gisdol wechselte im Sommer 2009 vom SSV Ulm 1846 zur TSG 1899 Hoffenheim, wo Ralf Rangnick Cheftrainer der Profis war, und übernahm die 2. Mannschaft der TSG. Nach Rangnicks Rücktritt Anfang 2011 blieb Gisdol noch bis Mitte März in Hoffenheim, ehe Rangnick einen Vertrag beim FC Schalke 04 unterschrieb und Gisdol als Assistent nach Gelsenkirchen holte. Als Co-Trainer war Gisdol in 23 Partien dabei und gewann unter anderem den DFB-Pokal 2011. "Wir haben nach wie vor Kontakt, allerdings nicht mehr so regelmäßig wie früher. Ich habe viel von ihm gelernt und habe ihm viel zu verdanken – das ist keine Frage. Es ist beeindruckend, wie schnell er den Erfolg in die Clubs bringt, auch jetzt wieder in Leipzig", lobte Gisdol seinen alten Weggefährten in der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels.
#6 Werner in Topform
Leipzigs Angreifer Timo Werner ist in Fußball-Deutschland der Mann der Stunde. Der 21-Jährige avancierte in der Vorsaison mit 21 Saisontoren zum besten deutschen Torschützen der Liga und erzielte zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Freiburg seine ersten beiden Saisontore. Damit markierte Werner zeitgleich seine 50. Torbeteiligung im Fußballoberhaus (36 Tore, 14 Vorlagen). Zudem schnürte er jüngst im Dress der Nationalmannschaft einen Doppelpack beim 6:0-Sieg der DFB-Elf gegen Norwegen.
#7 Deniz Aytekin an der Pfeife
Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach wird die Partie zwischen dem HSV und RB Leipzig pfeifen. Der 39-jährige Diplom-Betriebswirt leitete bisher 130 Bundesliga-Spiele. 18-mal pfiff er dabei den HSV (Sechs Siege, drei Remis und neun Niederlagen), zuletzt bei der 1:3-Niederlage im DFB-Pokal in Osnabrück. Dreimal kam er zudem bei Spielen von RB-Leipzig zum Einsatz (zwei Siege, ein Unentschieden.)
Alle weiteren wichtigen Informationen zum Spiel findet ihr ab sofort unter www.hsv.de/spieltag